ToonPhysics

ProgRock vom Feinsten

ToonPhysics kommen aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Bei unterschiedlichsten Erfahrungen in Genres wie Jazz, Deutschrock, Metal, Funk oder Spielmannszug bildet die Suche nach einer harmonischen Synthese das Bindeglied dieser fünfköpfigen Band. Einflüsse aus jedem denkbaren Musikspektrum verschmelzen zu unverwechselbaren Songs, die nicht in irgendwelche Schubladen passen und trotzdem hörbar sind.

Kontakt und Booking: info@ToonPysics.de
oder Kontaktformular: Mitteilung an uns


Kerstin

Keyboard

Kerstins Text Ich bin mit 7 Jahren zum Klavier gekommen, und seitdem nicht wieder davon weg. Lange Zeit habe ich mich auf das Spielen nach Noten konzentriert und pianistische Herausforderungen gesucht, und diese fand ich eher bei Beethoven und Chopin als in Pop & Rock.

Meine Auftritte beschränkten sich auf wenige Vorspiele im Rahmen des Klavierunterrichts und eine Reihe denkwürdiger Weihnachtsfeiern der Ahrensburger Volkshochschule - laut gesungene dänische Weihnachtslieder begleitend.

Über Kollegen fand ich dann mehr oder weniger zufällig den Weg in meine erste Band, Beyond Compare. Wir haben gemeinsam eigene Stücke geschrieben, und erstmals war ich meiner Klavierlehrerin dankbar dafür, dass sie mir früher beharrlich Harmonlielehre zu vermitteln versucht hat. Was ich im Unterricht eher widerstrebend aufgenommen habe, konnte ich jetzt doch tatsächlich sinnvoll produktiv und kreativ umsetzen.

Irgendwann nach der Geburt meiner zweiten Tochter nahm ich dann eine recht lange Auszeit, sowohl vom Spielen in der Band als auch vom Klavierspielen im Allgemeinen. Was auch der Tatsache geschuldet war, dass Klavierspielen mit Kind auf dem Schoß oder kleinen Kinderhänden neben mir auf der Tastatur nur eingeschränkt gut funktioniert.

Seit einigen Jahren bin ich wieder aktiv, und zwar bevorzugt ohne Noten und ohne großen Anspruch an pianistische Herausforderungen Dank meiner Freundin Susanne, die ich seit Beyond Compare kenne, und dank ihrer wieder kehrenden Versuche, mich für eine ihrer Bands zu motivieren, fand ich mich im Mai 2017 bei einem Probeabend von Toonphysics wieder. Leute und Musik haben mir spontan so gut gefallen, dass ich dabei geblieben bin.

Seit einigen Monaten vervollständigt nun mein erstes eigenes Keyboard, ein roter Schwede, mein kleines vierköpfiges Sortiment von Tasteninstrumenten.

Susanne

Gesang

Ich singe also bin ich!

Ich bin Susanne und die Sängerin von ToonPhysics. Ich war Gründungsmitglied, verließ ToonPhysics dann aber im Mai 2013, stieg im Februar 2016 wieder ein, und bin nun erneut mit großer Begeisterung dabei.
Ich liebe es, mehrdeutige Lyrics zu meinen oft unkonventionellen Melodien zu schreiben. Außerdem habe ich eine Vorliebe für komplizierte Rhythmen - besonders bei den Drums! Und ich liebe - ganz konventionell - Klaviersound. Das war die Kurzform. Wer jetzt zurückklicken will: Gern. Wer nun noch mehr lesen will: Gern!

Hier kommen wir zur ausführlichen Geschichte :
Ich fange aber auch in der extended version meines musikalischen Werdeganges jetzt nicht beim Klavierunterricht an, nicht bei den drei bis fünf autodidaktisch erlernten Gitarrengriffen, nicht bei dem kleinen klassischen Klavierstück, das meine erste Komposition war und inzwischen leider verschollen ist (ich schrieb es für meine Oma). Ich fange auch nicht im Schulchor an oder mit dem Musikleistungskurs.

ToonPhysics ist meine vierte Band und ich fange bei meiner ersten an:

Meine erste Band (Unpredictable Results, kurz UPR) war vornehmlich eine Rock- und Pop-Coverband. Dort habe ich gelernt, die Instrumente herauszuhören und zu unterscheiden: Wer spielt da was? Welche Stimmen sind da im Chorus? Welche Melodie, welcher Rhythmus, welcher Sound transportiert das Wesentliche des Stückes? Was können wir in unserer Besetzung weglassen, was muss definitiv drin bleiben? Auch: Ist da was verstimmt? Diese Zeit war eine gute Schule, von der ich bis heute profitiere, so sehr, dass ich in einem späteren Musikprojekt den Spitznamen "Mauseohr" bekam.

Da ich zunehmend den Wunsch verspürte, eigene Songs zu schreiben und zu spielen, war meine zweite Band (Beyond Compare) keine Coverband mehr. Es war eine Neugründung und ich war Gründungsmitglied. Dort lernte ich, dass es durchaus möglich ist, in einer Gruppe von fünf Leuten gemeinsam Stücke zu entwickeln, in denen jede/r den Part für sein Instrument, bzw. die eigene Gesangsmelodie selbst erfindet, während man sich gegenseitig inspiriert. Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben, von der so manche Musiker der Meinung sind, es gäbe sie gar nicht. Auch wurde das Schreiben von Lyrics für mich selbstverständlich. Aber noch etwas anderes, sehr Wesentliches habe ich bei Beyond Compare gelernt: Mit meiner Stimme ohne Hemmungen zu improvisieren. Bei Beyond Compare schrieb ich auch meine ersten beiden vollständig eigenen Songs. Wie es so ist mit Bands, manche geraten aus dem Gleichgewicht und lösen sich dann leider auf.

Ich brauchte also eine dritte Band.
Meine dritte Band (scenario) schrieb ebenfalls die Songs selbst, bestand bereits einige Jahre und hatte ihren Sänger verloren. Es gab schon ein vollständiges Repertoire ganz großartiger Stücke. Wieder etwas Neues für mich: Bereits bestehende Gesangslinien eines Sängers songverträglich auf meine Frauenstimme anzupassen, mir in Kürze komplexe ProgRock-Stücke anzueignen und nun auch das erste Mal: Aufnahmeversuche in Cubase. Als ich alles drauf hatte, hatten wir einen genialen Auftritt, schrieben noch zwei Stücke zusammen - und dann: Innere Querelen und plötzliche Auflösung. Nur drei Aufnahmen, nichtmal fertig abgemischt.

Die vierte Band musste her. Genau, es ist ToonPhysics.

Aber halt, so leicht ist es nicht, eine Band zu finden. Ich hatte kontinuierliche Fortschritte gemacht, immer mehr gelernt, mit immer besseren Musikern zusammen gespielt und wollte nicht hinter das schon einmal erreichte Niveau zurück. Deshalb gab es schon zwischen UPR und Beyond Compare und dann auch zwischen Beyond Compare und ToonPhysics eine Phase des Suchens und jeweils ein Interims-Projekt.

Erwähnen möchte ich hier das zweite (Blacksun), da es erneut meine musikalische Erfahrung erweiterte. Bei Blacksun waren wir nur zu dritt und haben, da wir räumlich weit auseinander wohnten, sehr viel über den Computer gearbeitet. Ich, das "Mauseohr", bekam Instrumentalspuren geschickt, entwickelte zuhause Gesangslinien und Chorsätze dazu, schrieb die Lyrics, sang das ganze provisorisch ein und verschickte die neuen Spuren nun meinerseits. Real gesehen haben wir uns nur vergleichsweise selten. Für mich war auch das Genre neu: Irgendwo zwischen Electro, Gothic und Industrial.

Und erst dann fand ich zunächst Ulf, kurz darauf Thomas, dann fanden wir Roald. Zusammen fanden wir den Namen ToonPhysics. Nun kam Markus dazu. 2013 stieg ich dann vorübergehend aus. Als ich wiederkam, fehlte außer Gesang (zwischenzeitlich Ilka) auch Keyboard (Roald). Und ich freue mich riesig, dass meine Freundin Kerstin, eine der beiden Keyboarderinnen von Beyond Compare, nun ebenfalls dabei ist und wir wieder zusammen Musik machen!

Musik ist die Mathematik, die die Welt zusammenhält. Musik ist die Seele, die die Menschen zusammenhält.

Ich singe, also bin ich!
Susanne

Captain Tomeck

Gitarre

Schon als Kind war mir klar, dass ich auch mal vor Publikum spielen wollte, oft hatte ich meinen Opa beim Orgelspielen in der Kirche begleitet, nur war sein Instrument nicht das was ich wollte. Nach einigen elterlichen Versuchen mich dauerhaft zum Klavierunterricht zu motivieren schleppte ich eine alte Gitarre vom Müll nach Hause und begann spielerisch darauf herumzuhacken. Irgendwann traf ich auf Gleichgesinnte und kurz darauf wurde die erste Band gegründet, zum Glück gabs an meiner alten Schule sogar Equipment, dass ich vor den Ferien von eben dieser Schule geflogen war konnte mich nicht stoppen und den Hausmeister hats nicht gestört.
Die ursprüngliche Schülerband entwickelte sich schnell weiter und es kam zu Auftritten in gesamten norddeutschen Raum es wurde munter gecovert, Bluesrock oder Hardrock Klassiker mit eigenen Stücken gemischt.
Dann änderten sich die Zeiten, als Vater passte das Spielen in einer ambitionierten Band nicht zur Lebensphase, für Feierabendhobbyband war ich mir zu schade, so blieb es für fast zwei Jahrzehnte mehr oder weniger bei Hausmusik.
Seit einigen Jahren ist nun wieder genug Zeit da mich voll einzubringen, seit Anfang 2010 stehe ich sporadisch für das Metal Projekt WARGRESSION aus HL als Bassist zur Verfügung.
In der Hauptsache aber nun mal Gitarrist war mir wichtig bei ToonPhysics mit anderen Musikern ein komplett eigenes Projekt zu verwirklichen, was sich allen Kategorien entzieht und dabei trotzdem nicht so schräg sein soll, dass die Musik nur für andere Musiker zu identifizieren ist.
Klar, dass die Betätigung von Musikern mit so unterschiedlichem Background nicht immer ohne Diskussion bleiben kann. Für permanente Harmonie sind die Ansätze zu weit auseinander, das Spektrum der Stilrichtungen die uns beeinflussen zu vielfältig und auch die Menschen bei ToonPhysics zu verschieden. Aber man wird mit Ergebnissen belohnt die man sonst nicht erhalten würde und es wird ganz bestimmt niemals langweilig!
captaintomecks Equipment:
Gitarren: Squier Statocaster JV Serie (nach diversen Umbauten Frankencaster genannt), Gibson SG, Fenix Les Paul Custom, Michael Kelly Patriot Custom, Ovation Standard
Amps: Egnater Tourmaster 4100, 4-Channel Tube Head, 4x12 Celestion Vintage 30 Box, Acoustic 165, EVM 12 L Lautsprecher, und nix mit Midi!
Toys: TC Electronic Nova Repeater, Korg Volume Pedal, JD Cry baby, Damage Control Demonizer

Inc. Ulf

Bass

Mit ca. 18 Jahren infizierte ich mich durch eine kleine Unvorsichtigkeit mit Bassismus. Nach einer extrem kurzer Inkubationszeit brach er dann auch ungehemmt aus und konnte nur unzulänglich durch mehrere Gruppentherapien mit sogenannten "Begleitinstrumenten" gebändigt, eingedämmt und kanalisiert werden. Erst ein radikaler Wechsel des Wohnortes kombiniert mit einer drastischen Vermehrung der mit mir familiär verbundenen Personen verschaffte für wenige Jahre Erleichterung. Doch nach dieser Zeit brauch der Bassismus dafür umso ungezügelter aus. Auch konnte das, als Folgeerscheinung unvermeidliche, Mengenwachstum der Saiten nur mit viel Mühe auf 5 Begrenzt werden, trotzdem haben sich an einigen Stellen 8 und sogar 10 Saiten hartnäckig gehalten. Heutzutage ermöglichen es mir zum Glück mehrere Selbsthilfegruppen ganz offen und ohne Scham vor breitem Publikum meine Neigung zu zeigen und sogar auszuleben

Inc.Ulfs Equipment:
Verstärker: Eden WT550
Boxen: FMC 2x12''P3 und Markbass 4x10''
Instrumente: Spector Core5, Ibanez SR705, Fame Baphomet, LTD B-205SMFL
Effekte: Line6 G30, Korg DT 10, EBS Multidrive, EBS MultiComp, Boss OC3, EHX BassBalls, EHX SteelLeather, DOD BassFlanger, EBS DynaVerb

Drummer Markus

Drums

Dorfjugend mit Musik
Noch auf zarten Kinderbeinen nahm die Liebe zur Musik seinen Lauf.
Aufgewachsen in Wellerode, einem kleinen Dorf 15 km östlich von Kassel, ging ich zu einem "Instumentausprobiernachmittag" des örtlichen Musikzuges (auch Blasorchester genannt).
Dort sah ich ein Schlagzeug aufgebaut, an dem auch die längste Schlange stand. Ich stellte mich an und hatte 10 Minuten später des erste Mal Drumsticks in der Hand. Was soll ich sagen, es war ein unglaubliches Gefühl und ich stellte mich den ganzen Nachmittag über immer wieder an. Also trat ich in den Verein ein und übte wie besessen. Erst mit nur einer Trommel, dann kam ein Ride-Becken dazu und nach einem Jahr bekam ich zu Weihnachten mein erstes Schlagzeug geschenkt, ein silbernes Champion-Set. Zu meinem Glück waren sowohl meine Eltern als auch die gesamte Nachbarschaft sehr leidensfähig und ließen mich spielen. So spielte ich bald im Jugendorchester, ein Jahr später im Musikzug, mit dem ich sogar eine Tournee nach Spanien mitgemacht habe. Um die Jugendsünden komplett zu machen, gestehe ich auch noch, dass ich in Tanzbands gespielt habe und sogar mal in einem Akkordeonorchester ausgeholfen habe.
Sonor Force 2000 zum Rock
Als ich mit Rockmusik anfing, hatte bald mein Champion-Set ausgedient. Ein schwarzes Sonor-Drumset musste her. Seitdem habe ich mittlerweile mein drittes schwarzes Sonor-Set mit Paiste-Becken (da weiss man, was man hat). Ich habe in verschiedenen Rockbands gespielt, mit einer haben wir sogar ein Rocktheater auf die Beine gestellt in Zusammenarbeit mit einer Schauspielgruppe. Später habe ich dann in zwei Coverbands mitgespielt, "Van Andern" und "Undercover". In dieser Zeit waren viele Auftritte angesagt und ich war Stammgast im Musikhaus in Kassel (Drumsticks und Felle sind halt nicht für die Ewigkeit gemacht). Doch dann führten mich berufliche Veränderungen nach Frankfurt. Dort habe ich mir sofort wieder eine Band gesucht und schnell gefunden. Rockmusik mit deutschen Texten, die aber im feuchten Proberaum hängenblieben, weil die Motivation einzelner für die Bühne nicht gereicht hat. In diesem Proberaum ist dann auch mein zweites Sonor-Set weggerostet und ich habe für 3 Jahre das musizieren aufgegeben. Aber irgendwann hat es in den Beinen, Fingern und Armen gejuckt und ich wollte doch wieder was machen. Als Wiedereinstieg habe ich das Blasorchester aus Langgöns (mein zwischenzeitlicher Wohnort) gewählt, sozusagen "Back to the roots". Obwohl ich diese Musik privat nie hören würde, macht es doch Spaß, andere Menschen mit dieser Musik glücklich zu machen. Ausserdem leistet man viele Auftritte und die Gemeinschaft in einem Orchester ist super. Schnell war ich dort etabliert und half auch in anderen Orchestern aus, spielte sogar mit einem davon eine CD ein.
Ein Hesse in Hamburg
Im Herbst 2006 zog mich nach Hamburg. Auch hier habe ich mich gleich auf die Suche nach einer geeigneten Band begeben (und es sollte wieder Rock sein, was anderes kam und kommt nicht mehr infrage). So bin ich dann auf Dirk und Melly gestoßen, die sich gerade eine Band zusammengesucht haben. Wenig später war "Mel Age" geboren, später wurde daraus die Band "Groovespire". Im Januar 2007 kaufte ich mein jetziges Drumset, natürlich Sonor, natürlich schwarz, natürlich mit Paiste-Becken. Es besteht aus einer 22" Bassdrum, 4 Toms, Snare,Hi-Hat, 1 Ride und 3 Crash-Becken. Dieses Set ist nicht nur laut, es klingt auch gut, sogar (oder deswegen) nach 6-jähriger intensiver Bearbeitung. So, jetzt habe ich genug von meinem Drumset geschwärmt. Ab sofort hört ihr es bei Gigs von "ToonPhysics", immer schön fleißig auf unserer Homepage nach Konzerten Ausschau halten :-).....